KLAUS HOFFMANN
Spirit 2
DJenseits des Rheins nennt man einen Künstler wie Klaus Hoffmann „Chansonnier“, jenseits des Atlantiks „Singer/Songwriter“, hierzulande „Liedermacher“. Ein Sänger wie er, darf jeden aktuellen Hype ignorieren. Denn solche wie er, die ihre Ängste, Zweifel, Trauer, Hoffnungen, Liebe in Versform mit uns teilen, werden von Individualisten all überall herzzerreißend geliebt. Mit seiner psychologisch tiefgründigen, sprachlich fein ziselierten, facettenreichen und dabei stets griffigen Alltagspoesie lockt uns Klaus Hoffmann immer wieder in das wahre wirkliche Leben und ins Reich der Phantasie. Nach dem Erfolg seines Albums „Spirit“ gibt es jetzt mit „Spirit 2“ ein Wiedersehen mit Klaus Hoffmann.
Klaus Hoffmann begann seine Karriere als Liedermacher. Er, der nach eigenen Worten aus einem „kleinbürgerlichen Berliner Haushalt“ stammt, absolvierte an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin seine Schauspielausbildung. Einem breiten Publikum wurde er mit der Titelrolle in der Verfilmung von Ulrich Plenzdorf „Die neuen Leiden der junge W.“ bekannt. Zugleich arbeitete er beharrlich an seiner Karriere als Liedermacher. Mehr als 30 Alben hat er bis heute eingespielt.
Hoffmann gilt als der führende deutsche Interpret des belgischen Chansoniers Jacques Brel. »Zuerst waren seine Lieder, eigentlich noch mehr seine Stimme, nur so ein Gefühl für mich. Das klang anders als alles, was ich sonst gehört hatte. Dann entdeckte ich seine Texte. Da war einer, der von dem sang, was mich bewegte, der die Ängste und Kümmernisse, den Zorn und das Glück der Leute um mich herum ausdrückte und ihrer Welt eine Sprache gab“, so Hoffmann in einem Interview.
In „Spirit 2“ erzählt der Chansonnier aus Berlin, begleitet von seinem Pianisten Hawo Bleich, weiter, über den ewigen Kreislauf des Lebens, vom ewig Menschlichen und immer wieder von Berlin.
http://www.klaus-hoffmann.com
|