BASTA

"Freizeichen"

Tickethotline: 040-47110644 / 04651-4711
Karten Webshop: Meerkabarett Tickets
Sa.,
02.09.17
20:00 Uhr
event:halle sylt quelle, Rantum

Das Freizeichen am Telefon kann eine Menge bedeuten — vor allem aber, dass das Warten ein Ende hat. Vorfreude und Hoffnung wachsen, ein gutes Gespräch und eine Lösung sind vielleicht in Sicht. Oder der bitter benötigte Zahnarzttermin wird bestätigt. Je länger das monotone „Tuuut" zu hören ist, desto mehr wünscht man sich jedenfalls eines: dass endlich etwas passiert ...

Am 28. Oktober 2016 war es soweit: bastas neues Album „Freizeichen" erschien! Es ist das achte Album der Kölner A-cappella-Band und das erste mit Neuzugang Hannes Herrmann. Der 26-jährige Hamburger bringt eine hinreißende Portion jugendlichen Leichtsinn in die gestandene Stammbesetzung. Eine spannende Mischung aus gelassener Lebenserfahrung und frischem Geist entsteht, die man nicht nur auf der Bühne, sondern auch in allen 15 Songs des Albums wiedererkennt.


Neue Wege geht basta auch bei der Produktion: „Freizeichen" wurde bewusst nicht im Tonstudio, sondern in einer außergewöhnlichen Location vor den Toren Kölns aufgenommen: im Wohnzimmer eines Landhauses. Entspannte Stimmung, Vogelgezwitscher und ein blühender Garten — kein Wunder, dass Freiheitsgefühl und Aufbruchsstimmung unüberhörbar in jedem Song mitschwingen. Ebenso wie die besagte Reife, die in Songs wie „Du lernst" und der Entliebungsballade „Buhne Vier" immer wieder durchklingt.


Und dennoch – bei aller Weiterentwicklung zeigt basta nach wie vor das, was sie immer schon ausgezeichnet hat: pointierte Texte, feine Reime, detailreiche Arrangements. Und ausgelassene Lust an Kreativität: Abgründe des Pauschalurlaubs werden ebenso besungen wie akute „Laktosetoleranz" oder Piratenromantik im Großraumbüro bei „Cut, Copy & Paste".
Shanty, Bossa Nova oder Popsong – bastas Vokalhelden geben alles. Typisch stilistisch ausgefeilt, inklusive Überraschungsmomenten und den Lachern an den richtigen Stellen bringen die fünf „bastas" ein Album für alle heraus, die mehr „Freizeichen" in ihrem Leben brauchen.

 

Foto: c Axel Schulten